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Milliarden-Schatz in Indien gefunden
Sensationsfund in Indien: Maharadscha-Gold in Hindutempel entdeckt
Zwei Kammern noch ungeöffnet: Forscher hoffen auf den Fund von weiteren Kostbarkeiten
Neu-Dehli – Im Süden des Landes ist ein Tempelschatz aus Gold, Silber, Juwelen, Edelsteinen und Münzen aufgetaucht. Der Gesamtwert wird auf umgerechnet 7,7 Milliarden Euro geschätzt. Wie die “Times of India” meldet, handelt es sich um den größten in Indien geborgenen Schatz. Die mutmaßlich aus dem 18. Jahrhundert stammenden Kostbarkeiten lagerten in dem Hindu-Heiligtum Sri Padmanabhaswamy in Thiruvananthapuram. Sie gehörten ursprünglich einer lokalen Fürstenfamilie, den Maharadschas von Travancore. Weil deren Nachfahren nicht mehr für den Unterhalt des Tempels aufkommen konnten, ordnete ein Gericht an, diese Aufgaben künftig auf den Bundesstaat Kerala zu übertragen, in dessen Gebiet der Tempel liegt.
Bei der in diesem Zusammenhang erfolgten Bestandsaufnahme sei der Schatz in vier von sechs bisher verborgenen Kammern des Heiligtums aufgetaucht, hieß es. Zu den spektakulärsten bereits geborgenen drei Objekten gehört eine Statue des in dem Tempel verehrten Gottes Vishnu aus Gold, übersät mit Diamanten. Der Legende nach habe die Dynastie der Maharadschas von Travancore ihr Reich und ihren Wohlstand in besonderer Weise dem Gott Vishnu gewidmet. Einer profaneren Erklärung zufolge wurden dort die Reichtümer als Notgroschen für schlechte Zeiten eingelagert.
